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Heggedörfer (Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen)
Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen, auch Heggedörfer genannt, sind mit 260 - 350 m die höchstgelegenen Ortschaften Brakels. Die Ortschaften werden erstmalig zwischen 1142 und 1147 urkundlich erwähnt. Im 12./13. Jahrhundert hat das Kloster Gehrden Besitzungen in diesen Ortschaften. Von der kahlen Hochfläche der Hegge, insbesondere von der bei Auenhausen errichteten Radarstation, schweift der Blick bis weit ins Land. Die drei Dörfer haben heute noch viel von ihrer bäuerlichen Tradition bewahrt. Hier findet der Wanderer noch manch verträumten Winkel. (Einwohnerzahlen*: Auenhausen 130, Frohnhausen 309, Hampenhausen 54/435) Die Gemeinde St. Bartholomäus in Frohnhausen besteht aus den drei Heggedörfern: Frohnhausen, Auenhausen und Hampenhausen.
Morgewanderung
Morgenwanderung in Auenhausen Am 08.08.2010 trafen sich ca. 20 Frühaufsteher um 06.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Auehausen zu einer morgendlichen Wanderung. Nach der Begrüßung und einem kurzen Gebet ging es los durch die Felder in bzw. um Auenhausen. Nach ca. 1 Stunde waren wir wieder am Dorfgemeinschaftshaus angekommen. Es war herrlich, die Nebelschwaden über den Tälern und die aufgehende Sonne zu sehen. Beim Dorfgemeinschaftshaus angekommen, war der Kaffe bereits frisch aufgebrüht und die Eier waren auch gekocht, so dass wir uns bei einem leckeren Frühstück stärken konnten. Um 09.00 Uhr haben wir als Abschluss die hl. Messe mit Pastor Röttger in Frohnhausen zusammen gefeiert. Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Mt. 6,19-21) Jeder Mensch ist einmalig, ein kostbarer Schatz, ein Geschenk von Gott. Mit uns leben viele Menschen, Gott hat sie uns zur Seite gegeben. "Du bist ein Schatz" ist eine Aussage, die wir gerne hören und mit der uns Menschen zeigen, dass wir für sie kostbar sind. Die Bartholomäusstatue
Die Bartholomäusstatue wurde laut Gemeindechronik im Jahr 1900 von der Kirchengemeinde Frohnhausen erworben. In einem kleinen Gärtchen, umgeben von einem Stakettenzaun auf dem neu geschaffenen Kirchplatz, unweit der Staße wurde sie aufgestellt. Durch die Errichtung der Statue entfiel die Prozessionsstation an Krömekes Kreuz, so dass die Familie das Herrichten des Bartholomäus zum Patronatsfest übernahm. 1955 wurde die Statue im Rahmen einer Kichplatzerneuerung direkt an die Außenwand der Kirche versetzt. Seit der letzten Kirchplatzerweiterung und -erneuerung im Jahr 2000 steht die Statue nun wieder frei zugänglich auf dem Kirchplatz. (Familie Krömeke) Bittprozession zum Kreuz "Rohde"
Das Kreuz an der von-Galen-Schule gehörte schon immer der Familie Rohde. An einem schönen Sommertag waren Bellers Rinder ausgebrochen und das Kreuz wurde so sehr beschädigt, dass nur noch der Sockel stand. Als Albert Rohde eingezogen wurde, versprach er:" Wenn ich den Krieg überlebe, werde ich dieses Kreuz erneuern." Albert Rohde überlebte den Krieg und löste Anfang der Fünfziger Jahre sein Versprechen ein.
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